Wildshut-Campus Symposium: Praxistag

ADAPTIVE UMTRIEBSWEIDE – erste Erfahrungen

Seit Beginn dieser Weidesaison wird die Pinzgauer Milchviehherde am Stiegl-Gut Wildshut auf einer adaptiven Umtriebsweide gehalten.

Der Praxistag macht anhand konkreter Erfahrungen deutlich, welche Erkenntnisse dabei gewonnen wurden, was sich bewährt hat und was heute anders angegangen werden würde.

Impulse bei der Weidebegehung geben LK-Bio-Berater OÖ Stefan Rudlstorfer (Grünland und Wiederkäuer) sowie die Experten von der HUMUS Bewegung Manuel Böhm (Weide und Grünlanddüngung) und Ingmar Prohaska (Erneuerung und Nachsaat auf Wiesen und Weiden).

Diskutiert werden regenerative, ganzheitliche Lösungen rund um Weidehaltung.

Kühe auf einer adaptiven Umtriebsweide

Die Veranstaltung richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte sowie Interessierte.
Organisiert wird der Praxistag von der HUMUS Bewegung in Kooperation mit dem Stiegl-Gut Wildshut.


Datum:
29. Juni 2026, 9 – 13 Uhr
Ort:
Stiegl-Gut Wildshut – Landwirtschaft Eiferding
Kosten:
 € 35,- (Bezahlung bar vor Ort)
Anmeldung hier möglich

Weitere Infos und Rückfragen: biergut@wildshut.at | +43 6277 64141

Veranstaltet wird das Symposium von der HUMUS Bewegung* in Kooperation mit dem Stiegl-Gut Wildshut.

* Die HUMUS Bewegung ist eine von Bäuerinnen und Bauern getragene, unabhängige Initiative, Impulsgeber für regenerative Landwirtschaft und Förderung der Bodenfruchtbarkeit sowie eine Friedensbewegung im ökologischen Zusammenwirken von Mensch und Umwelt.

Logo Humus Bewegung

Adaptive Umtriebsweiden

Weideflächen effizient nutzen, hochwertiges Futter für die Tiere bereitstellen und ein widerstandsfähiges, wirtschaftliches Weidesystem entwickeln, ist das Ziel einer adaptiven Umtriebsweide. „Adaptiv“ bedeutet, dass Beweidungsdauer und Reihenfolge nach Pflanzenwachstum, Zustand der Weide und Anzahl der Tiere laufend angepasst werden. Im gemeinsamen Austausch stehen erste Erkenntnisse, konkrete Lösungen und unterschiedliche Voraussetzungen landwirtschaftlicher Betriebe im Fokus: von automatisierten Melksystemen über behornte Pinzgauer Rinder bis zu schrittweiser Einbindung zusätzlicher Weideflächen.