Eine davon hat sich zu einem besonderen Juwel mit ca. 70 verschiedenen Pflanzenarten sowie Gräsern, Kräutern und Leguminosen entwickelt, auf dem sich bis Mitte Juli Insekten nähren. Die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) hat auf unserem Biergut eine Erhebung der Wildbestäuber durchgeführt. Dabei wurden 27 Wildbienenarten gezählt. Darunter auch die sehr gefährdete Blutbiene (Sphecodes pellucidus) sowie vier weitere Arten, die im angrenzenden Bayern bereits auf der Vorwarnliste für gefährdete Arten stehen: Distelhummel (Bombus soroeensis), Waldhummel (Bombus sylvarum), Schmalbiene (Lasioglossum lativentre) und Furchenbiene (Halictus subauratus).
Gemäht wird erst, wenn die Samen der Blumen ausgereift sind. Dadurch kann das Blumenmeer im nächsten Jahr wieder in voller Pracht erblühen. Das spät geerntete Heu mit vielen Kräutern wird dem Futter der Jungrinder beigemengt.