Wildshut-Campus Symposium
BODEN, PFLANZE, TIER, GESUNDHEIT.
Regenerativ denken. Ganzheitlich tun.
Am 19. Februar startet das erste Wildshut-Campus-Symposium zum Thema „Boden, Pflanze, Tier, Gesundheit. Regenerativ denken. Ganzheitlich tun“.
Von 9 bis 17 Uhr diskutieren namhafte, internationale Experten wie Anita Idel, Martin Grassberger und Manuel Winter regenerative, ganzheitliche Lösungen rund um Ernährung, Klima und Landwirtschaft. Als Praxisbeispiel wird die eigene Biolandwirtschaft von Wildshut besichtigt.
Das Symposium richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte sowie an alle Menschen, die an Umwelt, Ernährung und Gesundheit interessiert sind.
Unkostenbeitrag: 75 € (inkl. Verpflegung tagsüber, ohne Abendessen)
Anmeldung unter: biergut@wildshut.at
Bitte geben sie bei der Anmeldung folgende Informationen an:
– Namen aller Teilnehmer:innen
– Betrieb/ Organisation
– Adresse
– optional Telefonnummer für Rückfragen
– Falls zutreffend: Lieferant Privatkäserei WOERLE / SalzburgMilch
Betriebe der Privatkäserei WOERLE und Lieferanten der SalzburgMilch haben die Möglichkeit, geförderte Tickets zu erhalten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, wenn Sie zur Privatkäserei WOERLE bzw. SalzburgMilch gehören.
Veranstaltet wird das Symposium von der HUMUS Bewegung* in Kooperation mit dem Stiegl-Gut Wildshut.
Moderation Manuel Böhm, HUMUS Bewegung
PROGRAMM:
9.10 – 9.30 Uhr
Bio-Landwirtschaft Wildshut
Dr. Dieter Moser, Geschäftsführer Wildshut
9.30 – 10.45 Uhr
Vortrag & Diskussion mit Dr. Anita Idel
„Warum die Kuh keine Klimakillerin und stattdessen der Schlüssel zu gesunden Böden ist.“
Aus einer wissenschaftlich fundierten, unkonventionellen Perspektive verknüpft Anita Idel – Rindertierärztin, Autorin, Lehrbeauftragte und Wirtschaftsmediatorin – Landwirtschaft, Klima und Ernährung ganzheitlich. Sie lädt in ihrem Vortrag ein, gängige Thesen zu hinterfragen und agrarische Zusammenhänge neu zu denken.
11.00 – 12.15 Uhr
Vortrag & Diskussion mit Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Martin Grassberger
„Warum unsere Zukunft davon abhängt, natürliche Erneuerungsprozesse wieder zuzulassen.“
Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Mag. et Dr.rer.nat. Martin Grassberger ist habilitierter Mediziner (Facharzt für Gerichtsmedizin) mit Ärztekammerdiplomen in Umweltmedizin, Ernährungsmedizin und Phytotherapie, promovierter Biologe/Anthropologe, zertifizierter Baubiologe (IBN/BBI), Autor, Facharbeiter Landwirtschaft sowie Fellow der Royal Society of Arts. Er spannt in seinem Vortrag den Bogen von der Landwirtschaft zur menschlichen Gesundheit. Ausgehend von den Thesen seiner Bücher „Das leise Sterben“, „Das unsichtbare Netz des Lebens“ und „Regenerativ“ beschreibt er, wie landwirtschaftliche Praktiken das Mikrobiom von Böden beeinflussen und welche weitreichenden Folgen der Verlust mikrobieller Vielfalt für Umwelt, Ernährung und Gesundheit hat.
13.30 – 14.45 Uhr
Stallführung Bio-Landwirtschaft Wildshut mit DI Manuel Winter und Alexander Steinwender
Pinzgauer Rinder leben am Gut in einem modernen Kompoststall mit viel Raum, Licht und Bewegung. Mit der Umstellung auf Umtriebsweide wird der nächste Schritt gesetzt: das Pflanzenwachstum soll so gestärkt, der Boden geschützt und die natürliche Regeneration gefördert werden. So entstehen artenreiche und widerstandsfähige Weidesysteme, die Humus aufbauen, Wasser speichern und einen wirksamen Beitrag zu Boden-, Klima- und Tiergesundheit leisten.
15.00 – 16.00 Uhr
Vortrag mit DI Manuel Winter
„Die Kuh als Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Weiden- und Herdenmanagement in der Praxis“
Manuel Winter – Gründer der Initiative „Change Grazing“, international tätiger Berater, Impulsgeber, Wissenschaftler und Herdenmanager – verbindet fundiertes Wissen mit Innovationsgeist und veranschaulicht Weide- und Herdenmanagement mit Best-Practice-Beispielen.
* Die HUMUS Bewegung ist eine von Bäuerinnen und Bauern getragene, unabhängige Initiative, Impulsgeber für regenerative Landwirtschaft und Förderung der Bodenfruchtbarkeit sowie eine Friedensbewegung im ökologischen Zusammenwirken von Mensch und Umwelt.
Mit Unterstützung durch das Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Umweltschutz.






